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Vernissage MA/SA 2020

Erwartungsvoll und neugierig stehen Gruppen von Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse
vor der Mensa und linsen hinein. „Dürfen wir schon rein? Fängt es schon an?“

 

Sie warten nämlich gespannt auf den Beginn der Vernissage der Matura- und Selbstständigen Arbeiten 2019/20 am späten Nachmittag des 24. Januar. Als es dann endlich losgeht, knistert die glückliche und hochinteressierte Stimmung förmlich. Auch den Autorinnen und Autoren der Arbeiten ist ein deutlicher Stolz anzusehen. Begeistert erklären und demonstrieren sie ihre Arbeit den Besucherinnen und Besuchern.

 

Wo man hinblickt, befinden sich Leute in angeregten Gesprächen über die wirklich sehr interessanten Arbeiten. Es wird freudig gefachsimpelt, erklärt, zusammen gelacht oder einfach still betrachtet: Stoff dafür ist zur Genüge vorhanden. Von einem Glücksmagazin über ein Brettspiel bis hin zum Untersuch von mathematischen Funktionen: Die Palette ist gross, für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Nach der Ansprache des Schulleitungsmitglieds Roger Benz werden zwei Performances dargeboten: Zum einen präsentiert Dorotea Crameri ihre Maturitätsarbeit, bestehend aus zwei Musikvideos zu selbstkomponierten Liedern. Zum anderen kommt das Publikum in den Genuss einer emotionalen Darbietung von Lydia Mackenzies Arbeit: Sie trägt eines ihrer selbstkomponierten Lieder mit Gitarrenbegleitung vor. Diese Lieder haben ihr laut eigener Aussage geholfen, einen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Das Publikum lauscht gerührt. Es ist mucksmäuschenstill.

 

Während der Vernissage kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Das Mensa-Team offeriert einen leckeren Apéro.

 

Glückliche Gesichter verlassen abends die Mensa. Die 5.-Klässlerinnen und 5.-Klässler können nun, inspiriert von all jenen Beispielen, in die eigene Arbeit eintauchen.

 

 

Text: Aline Schweiger
Foto: Jenny Nüesch