Beide Arbeitsformen dienen insbesondere der Persönlichkeitsentwicklung und der Bestätigung der erworbenen Selbstständigkeit und Flexibilität in Arbeitshaltung und Arbeitstechnik.
Das Praktikum ist ein wichtiger und obligatorischer Bestandteil der Ausbildung an der Fachmittelschule. Es hat zum Ziel, die Selbst- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen, ihre Eigenverantwortung und ihr Selbstvertrauen zu fördern sowie ihnen einen wertvollen Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt derjenigen Bereiche zu ermöglichen, die dem Angebot und der Zielsetzung der Fachmittelschulen entsprechen. Das Erlernen ausserschulischer Arbeitsformen und die persönliche Auseinandersetzung mit neuen Problemen, einem andersartigen sozialen Umfeld und praktischer Arbeit stellen eine wesentliche Bereicherung der schulischen Ausbildung dar. Ein ausserschulisches Praktikum kann zudem einen wichtigen Beitrag zur bewussten Berufswahl leisten.
Das Praktikum findet im zweiten Semester des ersten Ausbildungsjahres statt und dauert zwei bis vier Wochen. Es wird durch eine Lehrkraft der EMS begleitet. Das Praktikum bietet eine wichtige Hilfestellung im Hinblick auf die Wahl des Berufsfeldes.
Die selbstständige Arbeit (SA) ist ein obligatorischer Bestandteil der FMS-Ausbildung. In der SA ist ein bestimmtes Thema zu analysieren und zu vertiefen. Sie wird von einer FMS-Lehrperson betreut und bewertet. Mit der SA beweisen Absolventinnen und Absolventen, dass sie fähig sind, ein Problem selbstständig zu bearbeiten und das Ergebnis zu präsentieren. Die selbständige Arbeit wird vor der Abschlussprüfung abgeschlossen und evaluiert. Thema und Bewertung sind im FMS-Ausweis enthalten.